Mein verrücktes Jahr 2017

04/01/2018

2017 – was für ein Jahr! Es verging wirklich wie im Fluge und es war gefüllt mit tollen Ereignissen, neuen Erfahrungen und genialen Erlebnissen. Hätte mir jemand Anfang des Jahres erzählt, was alles auf mich zu kommen wird, dem hätte ich nur den Vogel gezeigt und für verrückt gehalten.  Das Jahr war ein voller Erfolg für mich in jeder Hinsicht - und ich bin überglücklich.

 

Wenn ich noch etwas weiter zurückgreife, dann kann ich behaupten ab November 2016 das erste Mal richtig mit strukturiertem und planmäßigen Training angefangen zu haben. Davor habe ich natürlich viel Sport gemacht - naja mehr Wettkämpfe, als Training.

 

Über den Winter konnte ich eine super Grundlage legen und war schon gespannt auf meine erste richtige Triathlon Saison!

 

Anfang März ging es  2 Wochen nach Lanzarote ins Trainingslager. Die Entscheidung wo und mit wem ich fahren würde, viel sehr spontan und kurzfristig. Das Trainingslager machte super viel Spaß und mit den Leuten dort wurde es richtig cool.

 

Zufälligerweise kam ich durch das Trainingslager in Kontakt mit Leuten vom KTT01 (dem Kölner Triathlon Team) und kurz darauf wurde schon das Zweitstartrecht für mich beantragt – und das in allerletzter Sekunde. Somit war ich ab sofort berechtigt, für sie in der Liga zu starten. Das Trainingslager war damit ein voller Erfolg und ich hatte eine wohl sehr spannende Saison vor mir!

 

Im April konnte ich schon meine ersten Erfolge bei Laufveranstaltungen feiern. So konnte ich zum Beispiel beim ABT Laufsporttag über die 5km die Damen Gesamtwertung für mich entscheiden.

 

Bereits im Mai war es dann schon so weit und ich hatte meinen ersten Einsatz in der NRW-Liga in Gütersloh. Ich war richtig aufgeregt und wusste nicht was auf mich zukommt. Das ganze Spektakel war wirklich komplett neu für mich und vom Team kannte ich noch keine Leute. Meine Sorgen waren allerdings gänzlich unbegründet und ich wurde dort herzlich aufgenommen. Es war mein erster Wettkampf mit Windschattenfreigabe und es war ungewohnt.  Das Rennen verlief gut und ich konnte besonders beim Laufen noch einige Plätze gut machen. Mit meinem Ergebnis kann ich sehr zufrieden sein. Ich wurde 5. und im Team erreichten wir einen guten 4. Platz. Echt genial! Das Rennen machte super viel Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Juni kam schon das nächste Highlight und ich durfte in der 2. Bundesliga Nord starten. Die Anfahrt war leider nicht die kürzeste und ich bin allein einmal quer durch Deutschland von Hindelang bis nach Eutin gefahren und anschließend wieder zurück. – Was macht man nicht alles für seinen Traum, aber der lange Weg hat sich wirklich gelohnt. Die 2. Bundesliga ist schon wieder etwas anderes und ich war deshalb wirklich aufgeregt und angespannt. Es machte aber so unglaublich viel Spaß und in der Teamwertung konnten wir uns am Ende den Sieg holen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es folgten weitere tolle Wettkämpfe und Hitzeschlachten!

 

Ganz besonders freute ich mich über die Siege in der Damengesamtwertung beim Triathlon in Ottobeuren und Schongau, jeweils über die Sprintdistanz.

 

Ottobeuren:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schongau:

 

 

 

 

Weiter ging das Jahr mit dem Widderstein Trail Ende Juli – geiler Schei* kann ich dazu nur sagen! Von Anfang bis Ende spürte ich pure Freude und ich will definitiv mehr davon! Dass ich am Ende die Damenwertung gewann und sogar den Damenrekord um 8 Minuten verbesserte war mehr als überraschend – wenn man bedenkt, dass es für mich der erste richtige Tag in den Bergen war dieses Jahr. Ich war absolut geflasht, aber Trailrunning ist geil und sollte von jedem Mal gemacht worden sein!

 

 

 

Kurz darauf gewann ich den 5km AOK-Lauf im Rahmen des Allgäu Panorama Marathon und verbesserte meine 5km Bestzeit auf 17:32 min!

 

 

Mitte August war mein nächster Einsatz in der 2. Bundesliga in Grimma. Grimma hatte eine unglaubliche Atmosphäre und vor allem das Laufen bereitete mir viel Spaß – meine 5km Bestzeit wurde noch einmal etwas heruntergeschraubt auf 16:53 min. So kann es weitergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daraufhin lag ich leider 2 Wochen mit einer Magendarmgrippe flach. Sportverbot und reine Ruhe.

 

Anfang September stand die Deutsche Meisterschaft in der AK auf der Sprintdistanz an und ich war immer noch nicht fit und stark geschwächt. Nach einigen Überlegungen bin ich trotzdem an den Start gegangen und wollte mein Bestes geben. Den Wettkampf beendete ich für diese Verhältnisse gut.

 

Das Schwimmen war teilweise richtig chaotisch, konnte aber eine überraschender Weise für mich eine gute Leistung abrufen. Die erste Rad Runde war noch ordentlich, jedoch flog meine Kraft bei der zweiten Runde nur so davon. Die Erschöpfung machte sich breit und mein Magen spielte nicht mehr mit.  Mit starker Übelkeit startete ich die Laufrunde und fand keinen richtigen Schritt.  Trotzdem konnte ich mit bester Laufzeit im Damenfeld das Rennen beenden.

 

Es war der härteste Wettkampf dieses Jahr für mich, konnte aber den 3. Platz in der AK bei der DM erreichen!

 

 

 

Das wohl größte Highlight kam aber eine Woche später und ich bekam die Möglichkeit in der 1. Triathlon Bundesliga auf Rügen zu starten – Man hatte ich Panik!

 

Körperlich war ich leider noch nicht komplett wieder leistungsfähig - aber das Rennen war geil.

Ich war noch nie so nervös vor einem Rennen als dort. Vor lauter Aufregung musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Als der Startschuss fiel, war ich aber im Rennmodus. Ich habe das Rennen genossen!!!!!! Mit so einer Elite am Start zu stehen war für mich wirklich neu und die Atmosphäre war richtig toll. Es hat so war ein unglaubliches Erlebnis dort am Start zu stehen und ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit dazu bekommen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem Rennen war die Saison für mich beendet und die Off-Season begann.

 

Rückblickend war die Saison 2017 ein voller Erfolg für mich gewesen. Ich habe in nicht mal einem Jahr strukturiertem Training einen großen Leistungsschub gemacht, worüber ich wirklich überrascht bin.

 

Ich bin dankbar für die grandiosen Erlebnisse dieser Saison!

 

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt meinen Eltern. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen, denn sie unterstützen mich überall und immer so gut es geht! Danke für alles, ihr seid die Allerbesten!

 

Auch mit dem KTT01 habe ich einen tollen Verein gefunden, bei dem ich mich sehr wohl fühle und herzlich aufgenommen wurde. Das Team ist spitze. Danke dafür!

 

Ich bin bereit für 2018!

 

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