Bob Pollock Invitational 28.01.-31.01.2021

It’s race week again!!


Eigentlich war geplant, dass wir unseren nächsten Wettkampf erst eine Woche später haben. Allerdings wurde dieser, aufgrund Corona Regularien, abgesagt.

Also hat Coach entschieden, dass wir am Wochenende vom 28.01.-31.01.21 zum Bob Pollock Invitational nach Clemson fahren.

An was ich mich aber nicht gewöhne, sind die zusätzlichen Corona-Tests. Vor einem Rennen werden wir 3 mal in der Woche getestet - irgendwann wird das Gehirn mit rausgezogen. 😮


Donnerstag, 28.01.2021

07 Uhr früh – der Bus brachte uns zum Flughafen in Fort Lauderdale. Von dort flogen wir nach Charlotte. Die Flugzeit betrug 2 Stunden. Als wir dort ankamen, machten wir eine kleine Mittagspause, danach fuhren wir mit Vans nach Clemson.

(Ganz ungewohnt, mal nicht Birmingham😉).

Nachmittags erreichten wir unser Hotel und anschließend das übliche Prozedere: Shake out run, essen, Team Meeting und viel zu spät ins Bett.


Freitag, 29.01.2021

Meet Day 1 – Heute stand für mich der 5km Lauf auf dem Programm. 25 Runden auf einer 200m Bahn. Ich hoffe, ich bekomme keinen Drehwurm 🙃. Leider sieht man an der Teilnehmeranzahl die Popularität des Rennens (8 Starterinnen).

Ich freute mich auf das Rennen. Die Distanz 5km liegt mir - und das beste am heutigen Wettkampftag: die Startzeit ist 13 Uhr Mittags – sonst finden die Distance Events erst abends statt (definitiv nicht meine Zeit😉).


Trotz einer kurzen Nacht war ich ausgeruht. Die Betten in den Hotels sind einfach bequem!

In der Früh stretchte und bearbeitete ich mich mit der Black Roll. Meine Wade und der Fuß laufen nicht ganz rund (leichte Schmerzen).

9 Uhr gab es Frühstück – 4 Stunden vor Wettkampfstart fast ne Packung Toast – Routine - so soll es sein.

Das Hotel lag fast am Indoor Track (10 min Autofahrt). Um 11:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Track. Aus dem Team nahm Morgan an den 5km teil.


Aufgrund von Corona Auflagen, durfte keiner zum Zeitpunkt des Wettkampfes in die Indoor Facility. Nur die Athleten des aufgerufenen Wettkampfes und deren Coaches hatten Zugang – eine geisterhafte Atmosphäre, da keine Anfeuerungen zur Unterstützung dienten. Danke!

Durch die geringen Außentemperaturen mit nur 5-10 Grad, bekam jedes Team ein eigenes Zelt, inklusive Heizer, zur Verfügung gestellt. Erfreulicherweise war es heiß im Zelt.

Um 11:45 Uhr durften wir in das Stadion rein. Der erste Eindruck – "Alter Schwede, heiß und stickig!" (kein Vergleich zu Birmingham) – schnell wurden die Warm-up Klamotten ausgezogen, in die Spikes gesprungen und das Wasser zum Abkühlen gesucht 🤦‍♀️.


Mein Ziel? Einen Schritt besser sein als bei den vorherigen Wettkämpfen.

Leider bin ich zur Zeit ein Trainingstier. Im Training laufe ich die Distanzen um einiges schneller. Bei den Wettkämpfen kann ich das leider nicht umsetzen. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass das ein Prozess ist, den man ebenfalls trainieren muss. Ich kann nichts erzwingen. Ich arbeite an meinem mentalen Zustand und irgendwann macht es hoffentlich klick – irgendwann kommt mein Moment. Ich glaube fest daran und solange bin ich geduldig. 😊


13 Uhr – der Startschuss fiel. Schon nach den ersten Metern wurde mir bewusst, das ich das Rennen allein bestreiten werde. Ich konnte mich direkt absetzen. Ich fand ein gutes Tempo und fühlte mich wohl und relaxed. Ich lief konstant. Zum Mittelteil driftete ich etwas ab. Mist. Dennoch konnte ich mich in den letzten 2 Runden wieder fangen und das Tempo wieder anziehen – Fortschritt.



Den Lauf konnte ich für mich entscheiden mit einer PR von 17:30 min.

Ich bin zufrieden!

Persönlich habe ich wieder einige Fortschritte gemacht. Ich kann aus diesem Rennen positive Dinge nehmen.


UND: Ich bin froh endlich zu sagen, „ich freue mich auf das nächste Rennen“.





Nach meinem Wettkampf meine übliche Routine: Auslaufen, zum Hotel und Ausruhen. Abends gab es eine Pasta Party mit dem Team.


Samstag, 30.01.2021

Meet Day 2 – Heute sollte es an die 3km gehen. Der Start war um 13:45 Uhr.

Mit einem ausgiebigen Frühstück, Arbeit für die Uni und einem kleinen Nap verging die Zeit sehr schnell, bevor es an den Track ging.

Leider wurde ein kleiner Triggerpunkt getroffen und ich habe vor dem Start wieder mal eine kleine Angstattacke bekommen – Aber: ich konnte mich wieder fangen! 😊 Yess.


Ich wusste, das wird ein schneller 3km Lauf; sehr gute und vor allem schnelle Unis nahmen an dem Event teil. Es gab 2 Läufe. Mit der Startnummer 1 wurde ich dem zweiten Heat zugeordnet, mitsamt meiner Teamkolleginnen (Paige, Lauren, Morgan, und Marisha).


Direkt nach Heat 1 ging es los. Beim Start war ich eingeengt. Das Gefühl ist wirklich furchtbar – zu enger Kontakt, und zu viele gefährliche Spikes. Ich dachte mir nur noch: "Schnell da raus".

Nach einer Runde lange grässlichen Runde konnte ich mich endlich befreien. Danach war es auch nicht besser: 2 Mädels waren mir zu nah auf den Fersen, wortwörtlich. Einige Male wurde ich in die Fersen gekickt – sooo nervig.


Als die beiden dann an mir vorbei gezogen sind, war leider mein Wettkampf zu Ende. Gedanklich blockierte ich; meine Kehle schnürte zu und ich wurde steif.

Dies war so ersichtlich, dass der Coach mich direkt darauf angesprochen hat.


Mein Kopf ist noch eine große Baustelle - ein Ansporn dran zu bleiben.


Die Zeit ist für mich keine Glanzleistung; muss aber derzeit damit zufrieden sein:

10:12 min.






Mal wieder viel gelernt und viel mitgenommen.










In 3 Wochen finden die Conference Meisterschaften statt. Bis dahin habe ich weiterhin Zeit an mir zu Arbeiten. Ich bin heiß drauf und ich werde alles geben. ALL IN.


Sonntag 31.01.2021

Den üblichen Long Run nach dem Rennen haben wir verschoben. Regen und Temperaturen mit knapp über dem Gefrierpunkt wollte uns der Coach nicht antun. Also hatten wir am Vormittag frei, bevor wir gegen 11 Uhr unsere Rückreise antraten. Wieder ein langes und zehrendes Wochenende. Viel Spaß hatten wir auf jeden Fall. 😊


English Version________

It's race week! It was planned that we have our next meet only one week later. However, due to Corona regulations, this got canceled.

So Coach has decided that we will go to the Bob Pollock Invitational in Clemson the weekend of 01/28-01/31/21.

What I can't get used to are the additional Corona tests. Before a race, we get tested 3 times a week. At some point, the brain gets pulled out with it. 😮


Thursday, 28.01.2021

7 am - the bus took us to the airport in Fort Lauderdale. From there, we flew to Charlotte. The flight time was 2 hours. When we arrived there, we had a small lunch break, then we drove with vans to Clemson.

(Quite unusual, once not Birmingham😉).

In the afternoon we arrived at our hotel. Afterward, the usual procedure: Shake out run, eat, team meeting, and much too late to bed.



Friday, 29.01.2021

Meet Day 1 - Today, the 5km run was on the program for me. 25 laps on a 200m track. I hope I don't get a rotation worm 🙃. However, by the number of participants, you can see the popularity of the race (8 starters).

I was looking forward to the race. The distance 5km fits me - and the best thing about today's race day: the start time: 1 pm - otherwise the distance events take place only in the evening (not my time😉).


Despite a short night, I felt rested. The beds are just comfortable!

In the morning, I stretched and worked myself with the Black Roll. My calf and foot are not running quite round (slight pain).

9 am; breakfast - 4 hours before the race start almost one pack of toast - routine - so it should be.

The hotel was almost at the indoor track (10 min drive). 11:30 am, we headed to the track. From the team, only Morgan competed in the 5km.


Due to Corona requirements, no one was allowed in the Indoor Facility at any time of the race. Only the athletes in the called race and their coaches had access - a ghostly atmosphere as there were no cheers of support. Thanks!

Due to the low outside temperatures with only 5-10 degrees Celsius, each team was provided with their tent, including a heater. Fortunately, it was hot in the tent.

At 11:45 am, we were allowed to enter the stadium. The first impression - "hot and sticky, old Swede!" (no comparison to Birmingham) - quickly the warm-up clothes were taken off, jumped into the spikes, and looked for the water to cool down 🤦♀️.


My goal? To be one step better than in the previous races.

Unfortunately, I'm a training beast at the moment. In training, I run the distances a lot faster. In the competitions, unfortunately, I can not implement this. In the meantime, I have accepted that this is a process that also needs training. I can't force anything, I work on my mental state, and at some point, it clicks - at some point, the moment comes. I firmly believe it will, and as long as it takes, I'll be patient. 😊


1 p.m. - the gun went off. After the first few meters, I realized that I would be running the race alone. I was able to get some space. I found a good pace and felt comfortable and relaxed. I was consistent. Towards the middle part, I drifted a bit. Sh**. Still, I was able to catch myself in the last 2 laps and picked up the pace a bit - progress.


A PR with 17:30 min. I am happy with the run!

For me, I made some progress again. I can take positives from this race.

AND: I'm happy to finally say, "I'm looking forward to the next race".


After my race, my usual routine: lapping it up, heading to the hotel, and resting. In the evening there was a pasta party with the team.


Saturday, 30.01.2021

Meet Day 2 - Today it should go to the 3km. The start was at 13:45.

With a hearty breakfast, work for classes, and a little nap, time passed very quickly before heading to the track.

Unfortunately, a small trigger point was hit, and I once again got an anxiety attack before the start - But: I was able to catch myself! 😊 Yess.


I knew this will be a fast 3km run since high-ranked universities participate in the meet. There were 2 heats. With bib number 1, I was assigned to the second heat, along with my teammates (Paige, Lauren, Morgan, and Marisha).


Right after Heat 1, we got off. At the start, I was boxed in. The feeling is awful - too close contact, and too many dangerous spikes. All I could think was, "get out of there fast".

After a long terrible lap, I finally managed to get free. After that, it wasn't any better: 2 girls were too close on my heels, literally. Several times I got kicked in the heels - sooo annoying.


Unfortunately, when they both passed me, my competition was over. Mentally I blocked; my throat constricted, and I became stiff.

That was so obvious that the coach asked me directly about it.


My head is still a big construction site - an incentive to keep at it.

The time is not a great performance for me, but I have to be satisfied with it at the moment:

10:12 min.


Once again, I learned a lot and took a lot with me.


In 3 weeks the Conference Championships will take place. Until then, I have more time to work on myself. I'm hot for it, and I will give you everything. ALL IN.


Sunday 31.01.2021

We postponed the usual long run after the race. Rain and temperatures with just above freezing point the coach did not want to do to us. So we had the morning off before we started our return trip around 11 am. Another long and exhausting weekend. We had a lot of fun in any case. 😊

Aktuelle Beiträge: